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[forced labour]:Interview mit Iring K. Leichtweis, dem Autor von "Zwangsarbeit ab 1933" |
anläßlich unseres jüngst veröffentlichten Interviews mit Iring K. Leichtweis, dem Autors einer historisch-systematischen Studie zu "Zwangsarbeit ab 1933" in Deutschland, möchte ich Sie/ Euch auf dieses, Invarianten deutscher Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik heraus arbeitende, Papier aufmerksam machen.
Wir veröffentlichen Dr. Leichtweis' Arbeit sukzessive auf forced-labour.de mit jeweils einer von mir gesprochenen Hörversion (http://www.forced-labour.de/archives/category/leichtweis). Gerade steht die Veröffentlichung des 7. Kapitels "Umwertung der Wohlfahrtspflege in der Weltwirtschaftskrise und NS-Zeit" bevor; weitere 10. Kapitel sollen folgen.
Herr Dr. Leichtweis, der das Hartz IV-System - wie ich selbst - aus eigener Anschauung heraus kennt, geht dem "Sitz im Leben" des Agenda(2010)-Jargons, wie "Aktivieren", "Eingliedern", "Fordern", "Fördern" usf. nach und nachweist z.T. frappierende Übereinstimmungen in Geist und Wortlaut der sozialpolitischen Dokumenten am Ende der Weimarer Republik.
Angesichts der gegenwärtig auf die Realwirtschaft durchschlagenden Finanzmarktkrise, bevorstehender Rezession und der bangen Frage, wie deutsche Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik im Zeitalter von Hartz IV auf das zu erwartende erneute Ansteigen der Zahl von Lohnarbeitslosen reagieren wird, eine sehr zu empfehlende Lektüre von höchster Aktualität.
Das aktuelle Interview findet sich als PDF im Anhang und hier:
Eine zusammenfassende Übersicht der Studie findet sich hier:
Thomas Meese
Editor www.forced-labour.de
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