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Informationsportal Deutschland & Globalisierung
Die Folgen der neoliberalen Globalisierung für Deutschland und die Welt
letzte Aktualisierung: 05.02.2012 08:40
- Wenig Schule für Mädchen in der Ost-Türkei
Nur 40 % kommen mit 6 Jahren auf die Schule und mit 12 Jahren geht der Schuldbesuch schon erheblich zurück. Der höchste Schulbesuch wird mit 85 % aller Mädchen im Alter von 9 Jahren erreicht und fällt schon mit 15 Jahren unter 40 %.
- Nur ein kleinerer Teil der Deutschen hat Vorteile vom Euro gehabt, aber alle sollen jetzt bluten
Falsch ist jedenfalls, wenn Deutschland pauschal immer wieder als Gewinner des Euros bezeichnet wird.
- Deutscher Einzelhandelsumsatz: Weiter im Rückgang, Anstieg der Eurozonenarbeitslosen auf 17 Millionen - Zusammenhänge?
Der Einzelhandelsumsatz lag im Dezember trotz aller voreiliger Jubelmeldungen um fast 1 % (0,9 %) unter dem Vorjahreswert. Er ist bereits seit September 2011 im Rückgang und hat seitdem um 2,4 % verloren.
- Warum verschlafen die Gewerkschaften die Handelspolitik und gefährden Arbeitsplätze?
Die größte Bedrohung von Arbeitsplätzen in Deutschland kommt von der Handelspolitik, wenn sie Märkte für gedumpte Billigstimporte aufreißt. Doch davon scheinen die deutschen Gewerkschaften wenig zu verstehen, oder hören nur auf Export, nicht aber auf Import.
- Neuer Plan: Höhere Inflation in Deutschland zur Rettung der Eurozone
Alle größeren Notenbanken fahren derzeit über die Druckmaschinen ihre Bilanzen gewaltig hoch. Nie in der Geschichte der Menscheit wurde zusammen so viel Geld gedruckt.
- Weiter real sinkende Tariflöhne
Nach der heutigen Mitteilung des Statistischen Bundesamts haben sich die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland von Oktober 2010 bis Oktober 2011 durchschnittlich um 2,1 % erhöht. Da aber gleichzeitig die Preise um 2,5 % stiegen, haben sich die realen Tarifverdienste um 0,4 % vermindert.
- Sprüche über Sprüche: Wie sollen denn nun die Wachstumskräfte an der Europeripherie gestärkt werden?
Nachdem das Wachstum an der südlichen Europeripherie dramatisch wegbricht und der diesen Ländern besonders von Deutschland verordnete harte Sparkurs kräftig dazu beiträgt, redet die Politik in Deutschland wieder mehr von Wachstum und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Doch alles nur abstrakt.
- Foxconn: Eine chinesische Werkbank für 40 % der Welt-Unterhaltungselektronik
Wer begreifen will, wie China zur unschlagbaren Werkbank der Welt geworden ist, muß Foxconn verstehen. Im größten Foxconn-Werk in China arbeiten 230.000 Menschen, teilweise bei Löhnen von 17 Dollar/Tag.
- Kapitalismus in der Krise: Ungleichheit und Schulden wachsen gefährlich
In vielen Volkswirtschaften ist der Anteil des obersten Zehntels am Gesamteinkommen inzwischen auf ein Drittel bis fast die Hälfte angestiegen. Dazu zählen neben den Spitzenreitern USA und Großbritannien auch Deutschland, Italien und Portugal.
- Eurokrise: Die Rechnung für Deutschland kommt
Mit jedem Tag wird deutlicher, daß der Euro mit den bisher vorgesehenen Mitteln nicht zu retten ist.
- Vom unaufhaltsamen Abstieg der Zuwachsrate des Bruttosozialprodukts
Das reale Wirtschaftswachstum ist längerfristig immer weiter gegen Null und sogar unter Null zurückgegangen, wenn man es in gleitenden 5-Jahres-Durchschritten mißt, um die unruhigen Ausschläge einzelner Jahre auszuschalten.
- Kaum Aufstieg mehr in diesem Land
Nach einer neuen Umfrage unter mehr als 200.000 Studenten aus Europa (4. Eurostudent-Report vom Januar 2012) ist Deutschland beim Anteil von Studenten aus bildungsfernen Familien mit nur 2 % absolutes Schlußlicht in Westeuropa.
- Ein weiterer Euro-Abgrund: Die Euro-Staatsverschuldungskrise schürt eine schwere Bankenkrise, aus der nur Teilverstaatlichung helfen wird
Die Kapitalmärkte schmeißen längst das Risiko der Banken mit dem ihrer Heimatstaaten zusammen und verweigern die Mittel oder verlangen unverkraftbar hohe Zinsen. Auch der Riesenkredit der EZB ist nur eine temporäre Abhilfe. Was die Banken eigentlich brauchen, ist wesentlich mehr haftendes Kapital, damit die Märkte wieder Vertrauen schöpfen und wenigstens den solideren Banken in eine normale Finanzierung an den Kapitalmärkten zurückhelfen.
- Stundenlohn in der gewerblichen Wirtschaft stagniert schon seit 6 Jahren
Der Stundenlohn in der gewerblichen Wirtschaft (Bruttogehaltssumme geteilt durch Zahl an Arbeitsstunden) hat sich seit Dezember 2005 bis November 2011 nur um magerste 0,9 % erhöht, wenn man rotierende 12-Monatswerte nimmt, um die jahreszeitlichen Unterschiede auszugleichen, und die Verbraucherpreisinflation berücksichtigt.


